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Weiße Wiener – eine Spezialität aus der Oberlausitz

Produktfoto Weiße Wiener
Weiße Wiener oder auch Weiße Würstchen sind eine beliebte Brühwurstspezialität aus der Oberlausitz. Man isst sie traditionell heiß aus dem Topf oder in sanft in Butter gebraten.

Wir wurden immer wieder von Kunden in unseren Filialen auf „Weiße Wiener“ angesprochen. Offenbar werden die Weißen Würstchen selbst in der Lausitz kaum noch hergestellt. Unser Seniorchef Georg Korch erinnert sich: „Weiße Wiener sind eine typische Spezialität aus der Oberlausitz. Die Würstchen haben wir früher ständig hergestellt. Die hatten eine ganz spezielle Gewürzmischung und man musste beim Salzen mächtig aufpassen, dass das Wurstbrät auch schön weiß blieb.“ Der Senior hat gleich seine alten Rezepte durchforstet und wurde fündig. Im Rezeptbuch seines Schwiegervaters Erwin Pohl stand die Gewürzmischung für das alte Familienrezept. Wir haben es gleich ausprobiert und alle waren begeistert. Jetzt werden die feinen Würstchen einmal im Monat produziert. Am 9. November startet der Verkauf, dann wird es sie jeweils am ersten Donnerstag im Monat in unseren Filialen geben.

Weiße Wiener – was ist das?

Die Weißen Würstchen oder auch Weiße Wiener genannt, sind eine alte Spezialität aus der Oberlausitz. Sie sind kleiner als ihre schlesischen Geschwister und werden im Gegensatz zu diesen nur aus bestem Schweinefleisch hergestellt. Das Wurstbrät für die fingerdicken Würstchen ist feinwürzig abgeschmeckt. Am Prägnantesten sind dabei Macis, Muskat und Zitrone. Damit das Wurstbrät schön weiß bleibt, darf keine Umrötung des Fleischs stattfinden. Also wird nur mit Speisesalz und ganz ohne Pökelsalz gearbeitet. Das fertige Wurstbrät wird dann in zarten Schafssaitling abgefüllt und anschließend sanft gebrüht. Aufs Räuchern wird bei den Weißen Wienern verzichtet. So schmeckt man die Gewürze sehr fein nuanciert. Probieren Sie jetzt – Sie werden sie mögen!

Wie isst man Weiße Wiener?

So schmeckts am besten: Traditionell isst man die Würstchen heiß aus dem Topf, mit Honigsenf und dazu Brot oder Kartoffelsalat. Die Oberlausitzer lieben sie aber auch in Butter gebraten mit geschmortem Sauerkraut und „Abern“ (mundartlich für Kartoffeln) oder „Abernmauke“ (Kartoffelbrei). Die Würstchen mit dem knackig-herzhaften Biss passen auch perfekt zu Suppen und Eintöpfen.